Der Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungen weist darauf
hin, dass die Grippewelle definitiv zu Ende ist. Damit endet auch die
Dokumentationspflicht für Tamiflu und Relenza. Eine Kostenübernahme kann
daher nur noch nach vorheriger chef(kontroll)ärztlicher Bewilligung im
Einzelfall erfolgen.
Aufgrund der derzeitigen epidemiologischen
Entwicklungen in Hinblick auf RSV erscheint es dem
Gesundheitsministerium aus medizinisch-fachlicher Sicht sinnvoll und
geboten, RSV-Immunisierungen für die in Frage kommenden Kinder
weiterhin anzubieten, vorerst bis 15.04.2026. Beyfortus sollte hier
vorzüglich verwendet werden.
Derzeit sind in Österreich Restbestände von
Beyfortus 100mg (US-Ware, 5er-Packungen) im Umlauf, die mit Mai 2026
ablaufen. Um deren Verwurf zu vermeiden, sollten diese Bestände
bevorzugt verwendet werden. Der Bund informiert nun über den
günstigsten Umgang für RSV-Immunisierungen
mit diesen Restbeständen:
Das Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen informiert über einen
schwerwiegenden Qualitätsmangel in Bezug auf die Nadel der
Arixtra-Fertigspritzen. Es können braune Verfärbungen und Verstopfungen
der Nadel auftreten. Das kommt von der Oxidierung von vorhandenen
Eisenpartikeln. Mehr Infos im Anhang:
Das Gesundheitsministerium informiert über
einen internationalen Ausbruch, der mit Cereulid-Toxin kontaminierter
Säuglingsnahrung in Verbindung steht. Betroffen sind nach derzeitigen
Informationen bestimmte Chargen verschiedener
Säuglingsnahrungsprodukte, unter anderem von den Herstellern Nestlé
und Danone. Mehr Infos im Anhang: