In den Anhängen finden Sie die aktuelle Version des österreichischen
Impfplans für die Saison 2026/27 sowie eine Tabelle über die
Indikationen und die dafür empfohlenen zeitlichen Abläufe für die Immunisierung.
Die Bundeskurie der niedergelassenen Ärzte der Österreichischen
Ärztekammer teilt mit, dass Beyfortus ab sofort wieder über die im
kostenlosen Kinderimpfprogramm etablierten Wege bestellt werden kann,
damit es zu Beginn der RSV-Saison an den verabreichenden Stellen
verfügbar ist. Die Impfempfehlungen dazu entnehmen Sie bitte dem Anhang:
Auch heuer steht im Rahmen des nationalen
Kinderimpfkonzeptes die passive Immunisierung gegen RSV mit Beyfortus
zur Verfügung, informiert das Amt der Vorarlberger Landesregierung.
Der Beginn der Impfungen wurde mit 01.Oktober 2026 festgesetzt. Der
Bestellprozess von Beyfortus ist unverändert gegenüber dem Vorjahr. Im
Anhang finden Sie die dazugehörige Impfempfehlung:
Das Gesundheitsministerium legt die aktualisierte Impfempfehlung zur
COVID-19-Impfung für die Saison 2026/27 vor: Sowohl Impfstoffe
gerichtet gegen LP.8.1 als auch Impfstoffe gerichtet gegen XFG können
im Herbst 2026 verwendet werden. Derzeit ist für Kinder Comirnaty XFG
10 Mikrogramm (in 6er-Vials) verfügbar, für Erwachsene Comirnaty
LP.8.1 30 Mikrogramm (in 6er-Vials) und Bimervax LP.8.1 (Monodosen).
Seit 1. September können die COVID-19-Impfstoffe im e-Impfshop, auch
gemeinsam mit anderen Impfstoffen, bestellt und ausgeliefert werden.
Das Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen weist auf ein
mögliches Risiko durch Beatmungsgeräte vom Typ Astral 100 und Astral
150 des Herstellers Resmed hin. Demnach kann es bei Astral 100 bzw.
150, die vor Oktober 2024 hergestellt wurden und Seriennummern kleiner
als 22241890149 besitzen, zu einer möglichen Therapieunterbrechung
aufgrund eines Problems mit einem internen Bauteil kommen. Nähere
Informationen im Anhang:
Das Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen informiert über
aktualisierte Empfehlungen zur Minimierung der Risiken für
schwerwiegende unerwünschte kardiovaskuläre Ereignisse, maligne
Erkrankungen, venöse Thromboembolien, schwere Infektionen und Mortalität
für die Einnahme von Litfulo 50 mg Hartkapseln des Herstellers Pfizer.
Nähere Infos im Anhang:
Das Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen informiert über das
Risiko eines Meningeoms bei der Anwendung von Desogestrel- und
Etonogestrel-haltigen Arzneimitteln und über Maßnahmen zur
Risikominimierung. Bei beiden besteht während einerlängerfristigen
Anwendung (ein Jahr oder mehr) ein gering erhöhtes Risiko für
dasAuftreten eines Meningeoms. Insgesamt wird geschätzt, dass bei 67.300
mit diesen Arzneimitteln behandelten Frauen etwa ein zusätzlicher Fall
eines Meningeoms auftritt. Nähere Informationen im Anhang:
Hitzewellen treten immer häufiger auf – eine Entwicklung, die sich
infolge des Klimawandels voraussichtlich weiter verstärken wird.
Extreme Hitze kann erhebliche gesundheitliche Folgen haben. Besonders
gefährdet sind Menschen mit mehreren Erkrankungen, auch weil hohe
Temperaturen die Wirkung und Verträglichkeit bestimmter Medikamente
beeinflussen können. Nach Informationen des Amtes der Vorarlberger
Landesregierung wurde deshalb im Projekt ADAPT-HEAT im Institut für
Allgemeinmedizin des Universitätsklinikums Köln in Deutschland die
sogenannte CALOR-Liste entwickelt. Diese bietet eine strukturierte
Übersicht über hitzerelevante Medikamente sowie Hinweise zur sicheren
Einnahme dieser Medikamente während Hitzeperioden. In den Anhängen
finden Sie das amtliche Schreiben und die aktuelle Liste:
In Abstimmung mit dem Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen
informiert das Arzneimittelunternehmen G.L. Pharma GmbH, dass nicht
ausgeschlossen werden kann, dass sich Partikel in der Lösung einiger
Chargen von Rheumesser 3 ml-Ampullen befinden. Aus diesem Grund werden
einige Chargen dieses Arzneimittels vorsorglich zurückgerufen. Eine
Gefährdung von Patient:innen aufgrund der Partikel kann nicht
ausgeschlossen werden. Nähere Informationen im Anhang:
Das Bundesamt für Sicherheit im
Gesundheitswesen informiert über die Notwendigkeit, Durchstechflaschen
von „Vyvgart 1000 mg Injektionslösung (Efgartigimod alfa)“ aus
bestimmten Chargen einer Sichtprüfung zu unterziehen, da ein
Kontaminationsrisiko besteht. Das Medikament sollte farblos bis
leichtgelblich sein. Eine leichte Trübung ist normal. Nicht verwenden,
wenn das Medikament verfärbt ist oder Partikel enthält. Nähere
Informationen im Anhang:
Das Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen informiert über die
Empfehlung zum Widerruf der Zulassung von Tavneos in der EU aufgrund
eines ungünstigen Nutzen-Risiko-Verhältnisses. Aufgrund von
Datenintegritätsproblemen kann die einzige pivotale Phase 3
Studie(ADVOCATE), die die Grundlage für die Zulassung von Tavneos
bildet, nicht länger als Nachweis der Wirksamkeit herangezogen
werden. Es sollten keine neuen Patienten mehr auf Tavneos eingestellt
werden und verschreibende Ärzte sollten Patienten, die derzeit Tavneos
erhalten, kontaktieren, um die Behandlung abzubrechen und alternative
Behandlungsoptionen zubesprechen. Nähere Infos im Anhang:
Das Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen informiert über eine
Anwendungseinschränkung von Ixchiq auf Personen mit Risiko für eine
Chikungunya-Infektion. Der Impfstoff sollte nur Personen verabreicht
werden, bei denen ein hohes Risiko besteht, sich mit Chikungunya zu
infizieren. Bei Personen mit Immunschwäche oder Immunsuppression zeigte
die Impfung auch schwere - teils tödliche - Nebenwirkungen. Näheres im Anhang:
Aufgrund der Zulassung von Comirnaty LP.8.1 10
Mikrogramm für Kinder vom vollendeten 6. Lebensmonat bis zum
vollendeten 4. Lebensjahr erfolgt eine Aktualisierung des COVID-19-
Impfschemas für Kinder in dieser Altersgruppe, eine Impfung ist im
Spätsommer/Herbst empfohlen. Sollten Personen bereits mit Comirnaty
LP.8.1 3 Mikrogramm angeimpft worden sein, so können diese – wenn die
Formulierung mit 3 Mikrogramm verfügbar ist – laut Schema im Impfplan
fertig geimpft werden, oder in dem neuen Schema laut aktualisierter
Fachinformation mit Comirnaty LP.8.1 10 Mikrogramm. Näheres im Anhang:
Das Bundesamt für Sicherheit im
Gesundheitswesen informiert über
das Risiko eines Medikationsfehlers aufgrund
eines Wechsels der Applikationsspritze bei Keppra 100mg/ml Lösung zum
Einnehmen (150 ml Flasche für Kinder im Alter von 6 Monaten bis 4
Jahren). Was immer Sie dazu beachten müssen, finden Sie hier im Anhang: